Open Source aus Überzeugung — nicht als Marketingwort
PraxiOS steht unter der GNU Affero General Public License v3 (AGPL-3.0). Der komplette Quelltext liegt öffentlich auf GitHub. Diese Seite erklärt ehrlich, was das garantiert — und was es nicht ersetzt.
Was die AGPL-3.0 garantiert
Die AGPL ist die strengste der gängigen Open-Source-Lizenzen — und genau deshalb die richtige für Software, die als Netzwerkdienst läuft.
Quellcode offen
Jede Zeile ist einsehbar. Was die Software mit den Daten tut, muss nicht geglaubt werden — es kann nachgelesen werden. Auch von unabhängigen Fachleuten.
Forks erlaubt
Der Code darf kopiert, verändert und als eigenes Projekt weitergeführt werden. Sollte PraxiOS eines Tages nicht weiterentwickeln, lebt die Software trotzdem weiter — die Investition ist nicht verloren.
Copyleft — auch bei Netzwerknutzung
Das „A" in AGPL: Wer den Code verändert und als Netzwerkdienst anbietet, muss diese Änderungen ebenfalls veröffentlichen. Niemand kann die Software nehmen, verschließen und als eigene Cloud verkaufen — Verbesserungen fließen zurück an alle.
Eine Lizenz regelt den Code — nicht den Rest. Der Name „PraxiOS" ist eine Marke, kein Open-Source-Gut. Vertrauen entsteht durch nachprüfbares Verhalten, nicht durch Lizenstext. Und Service — Einrichtung, Betreuung, Verantwortung im Störfall — lässt sich nicht kopieren. Genau dafür steht das Preismodell.
Datenbank und Dateien lassen sich jederzeit vollständig exportieren. Wer die Betreuung kündigt, behält Software, Daten, Backups und Know-how. PraxiOS bindet durch Qualität, nicht durch Gefangenschaft.
Selbsthosting heißt Datenhoheit. Aber Datenschutz bleibt Arbeit.
Viele Anbieter verkaufen Datenschutz als Etikett. Hier steht, was bei PraxiOS tatsächlich gilt — inklusive der Stellen, an denen Pflichten bei der Betreiberin oder dem Betreiber bleiben.
Datenhoheit im eigenen Haus
Läuft PraxiOS auf dem eigenen Server oder der eigenen Box, verlassen die Daten das Haus nicht. Keine Cloud-Pflicht, keine Drittland-Übertragung, keine Auftragsverarbeitung bei Dritten für den Betrieb der Software selbst.
KI-Agent: pseudonymisiert ≠ anonym
Die Agent-API zeigt externen KI-Diensten Namen nur pseudonymisiert (K-/L-Nummern) und maskiert Bank-Gegenstellen. Trotzdem bleiben die Daten personenbezogen. Wer einen externen KI-Dienst anbindet, sollte mit dessen Anbieter einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) schließen — PraxiOS empfiehlt das ausdrücklich.
Verantwortung bleibt vor Ort
Software allein macht keinen Betrieb DSGVO-konform: Verzeichnisse von Verarbeitungstätigkeiten, Löschkonzepte, Zugriffsberechtigungen und Backups sind Pflichten der Betreiberin oder des Betreibers. PraxiOS liefert die technische Basis — und sagt offen, wo die eigene Verantwortung anfängt.
Kostenlos — weil Vertrauen mehr zählt als Lizenzen
Open Source lebt davon, dass viele Augen auf denselben Code schauen. Beiträge sind ausdrücklich willkommen — in jeder Form.
Fehler melden
Ein gefundener Fehler ist ein Geschenk: Als Issue auf GitHub gemeldet, hilft er allen Nutzerinnen und Nutzern — nicht nur der eigenen Installation.
Wünsche einbringen
Funktionswünsche aus dem echten Alltag steuern die Roadmap. ReWaWi und Dr.PaWaWi sind so entstanden: Funktion für Funktion aus konkretem Bedarf.
Code beitragen
Wer selbst entwickelt, kann Pull Requests einreichen oder das Projekt forken. Durch die AGPL fließen Verbesserungen zurück an die Gemeinschaft — davon profitiert jede Installation.
IMTZ GmbH ist Kunde und Partner von PraxiOS.
Freie Software, betreut von Menschen
Wer die Software selbst betreiben will: Der Quelltext reicht. Wer Sorglosigkeit will: Einrichtung und Betreuung stehen auf der Preisseite.